† ...verlaufe dich nicht in den endlosen Gedanken des Nichts...† Im Nichts verlorene Seele(n)..

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~Kleines Mädchen~

Sieh dort,
das kleine Mädchen.
Es weint.
Früher hat es gelacht und hatte strahlende Augen.
Nun sind die Augen leer.
Kein strahlen mehr in ihnen.
Irgendetwas scheint dem Mädchen das Lächeln gestohlen zu haben.
Das Mädchen sitzt auf ihren Knien auf einem dunkellila Teppichboden.
Die Hände hat sie in ihren Schoß gegraben.
Sie trägt einen langen Schwarzen Mantel aus Baumwolle.
Der Mantel ist auf einer Seite über ihre Schultern gerutscht.
Ihre langen blonden Haare sind zerzaust.
Den Kopf gesenkt weint das kleine Mädchen.
Ihre Tränen kullern lautlos aus ihren Augen und fallen hinab auf ihre Hände.
Alles geschieht ohne einen Laut.
Nur ab und zu hört man das Mädchen leise schluchzen.
Was ist nur mit dir geschehen kleines Mädchen?
Wer hat dir dein Lächeln geraubt?
Im Kopf des kleinen Mädchens spielen sich Gedanken und Bilder ab.
Das kleine Mädchen weiß was passierte.
Sie sieht die Bilder vor sich.. Alle nacheinander..
Stimmen in ihrem Kopf beginnen auf sie einzureden.
"Nur 10 Minuten, länger brauch ich nicht.." ... tönt eine raue Männerstimme...
Dazu machen sich Bilder in ihrem Kopf breit.
Das kleine Mädchen sitzt immernoch auf dem Boden.
Still weinen sagt sie .."Helft mir"..
Dann erklingt eine weibliche Stimme.
"Ich brauche Abstand, vielleicht sehen wir uns nie wieder"
"Nein..." höre ich das kleine Mädchen ruhig sagen.
"Stell dich nich so an!", wieder eine männliche Stimme.
Die Stimme klingt gereizt.
"Lass mich..:" schluchz das Mädchen das wie in Trance zu sein scheint. "Lass mich.."
Die Stimmen, Bilder und Gedanken in ihrem Kopf geraten durcheinander.
Sie gräbt ihre Hände in ihre Haare.
"Hört auf.."
Das Mädchen beginnt zu zittern.
Lauter als alle anderen Stimmen kreischt eine ihr sehr vertraute Stimme, ihre eigene..
"Er ist tot.."
Das kleine Mädchen reist ihre Augen weit auf und schreit.
Sie schreit so laut sie kann.
Ihre Hände krallen sich in ihre Haare..immer fester.
Ich beobachte das Mädchen.
Ich würde es so gerne in den Arm nehmen.
Aber irgendetwas hindert mich daran.
Das kleine Mädchen zieht ihre Beine nun nah an sich heran und schlingt ihre Arme darum.
Sie umklammert sich selbst.
Laut beginnt sie zu weinen...
"Komm zurück..bitte komm zurück und hilf mir.:"
Diesen Satz wiederholt sie immer und immer wieder.
Sie zittert immer mehr.
Das kleine Mädchen ist ganz alleine.
Niemand ist da um sie in den Arm zu nehmen.
Und ich? Ich seh auch nur zu wie sie weint und weiß nicht wie ich ihr helfen soll.
Das Mädchen scheint mir immer näher zu kommen.
Ich kann sie immer deutlicher erkennen..
Wie sie da sitzt...zusammen gekauert und weint.
Immer mehr bitterlich weinend versteckt das Mädchen ihr Gesicht in ihren Armen.
Du scheinst mir so vertraut kleines Mädchen.
Ich strecke meinen Arm nach ihr aus,
sie ist mir so nah als könnte ich sie berühren.
Ich möchte ihr über den Kopf streicheln und ihr sagen das alles wieder gut wird...
Jedoch gerade ich mit meiner Hand ihrem Kopf näher komme,
ertaste ich nur die glatte Oberfläche des Spiegels,
der vor mir steht.....

©By Maron, 27.10.2005






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