† ...verlaufe dich nicht in den endlosen Gedanken des Nichts...† Im Nichts verlorene Seele(n)..

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~ Ewige Stille~

Alles Still,
alles dunkel und niemand ist hier.
Es ist nichts zu hören,
ausser meinem Herzschlag und der Hauch meines Atems.
In der Stille wirkt das klopfen meines Herzens wie ein hämmern an einer verschlossenen Tür.
Mein Atme könnte der Wind sein,
der ums Haus fegt.
Niemand ist hier,
nur ich kniee in Mitten des Raumes.
Der Boden ist eisig kalt.
Steinboden.
Die Luft ist feucht.
Ich scheine in einem Keller zu sein
Ich versuche nach jemanden zu rufen,
ich möchte wissen ob noch jemand ausser mir hier ist.
Doch mein Mund ist trocken und meine Kehle fühlt sich kratzig an.
Ich bekomme keinen Ton heraus als ich versuche zu rufen,
nur ein leises quietschen dringt durch meine lippen, die sich wie Blei anfühlen..
So schwer..
Ich möchte meine Hände an meinen Hals legen,
doch es geht nicht.
Es schnürrt sich etwas in meine Haut.
Meine Hände sind hinter dem Rücken.
Ich zerre etwas daran, doch sie werden durch ein Seil zusammen gehalten.
Langsam beginnt die Kälte durch mich hindurch zu strömen.
DIe Kälte macht sich in meinem Körper breit,
sie verbreitet sich wie die Angst,
die nun anfängt in mir zu wachsen.
Keiner ist hier,
alles dunkel, kalt,
meine Hände zusammen gebunden,
ich kann nicht mal um Hilfe schreien.
Doch selbst wenn,
würde mich denn jemand hören?
Hier in diesem Raum..?
Langsam rappel ich mich auf.
Ich versuche mich auf den Beinen zu halten
und mit kleinen Schritten bewege ich mich in der Dunkelheit.
Plötzlich geht es nicht mehr weiter.
Meine Wange an eine Wand gepresst,
die mir genauso so eisigkalt wie der Boden erscheint,
bewege ich mich der Wand folgend entlang.
Alles eben,
keine Türe.
Mit dem Rücken zur Wand,
sinke ich wieder auf den Steinboden.
Leises schluchzen.
Ich lecke mir über meine Lippen,
dabei schmecke ich den salzigen Geschmack der Tränen,
die mir nun langsam über die Wange gleiten.
Mein Körper zittert.
Ich friere.
Ich alleine, in diesem finsteren Raum, alles so düster
und ich kann mich kaum bewegen.
Das Seil schnürrt sich immer mehr in meine Haut.
Meine Handgelenke schmerzen.
In menem Kopf dreht sich alles.
Meine Gedanken geraten durcheinander
und ich stelle mir immer wieder die selben Fragen..
"Warum bin ich hier?" - "Wie kam ich hier her?" - "Wie komme ich hier wieder weg..?"
Mein Kopf dröhnt und es fühlt sich an als würde jemand mit einem Hammer auf meine Schädeldecke schlagen..
All die vielen Gedanken und Fragen..
zu viele momentan für mich.
Es fängt alles an durcheinander zu geraten.
Tief in mir spüre ich Schmerzen,
ein höllischer Schmerz durchfährt mich innerlich.
Ich scheine innerlich zu zerbrechen,
die Angst überkommt mich erneut,
sie fängt an in mir die Überhand zu bekommen.
Ich richte mich auf und schreie.
Ich schreie mir die Lunge aus dem Leib,
jedoch gelangt kein Ton durch meine Lippen.
Nur warme Luft und ein kleines jämmerliches krächzen.
So wird mich nie jemand hier finden.
Ich breche in Tränen aus und kippe nach vorne über.
Ich falle mit dem Gesicht und meinem Oberkörper auf den Boden.
Der Aufprall hallt im Raum wieder.
Weinend liege ich nun da.
"Hilfe"..flüstere ich..
"Helft mir doch..."
Doch wer sollte mir schon helfen?
Wenn doch eh niemand hier ist..
Alleine,
ganz alleine,...
Tränen,
ein Fluss von Tränen,
die an mir herunter laufen.
Mein Herz hört langsam auf zu rasen
und beruhigt sich.
Irgendwann bin ich sogar zu erschöpft um noch Tränen zu vergießen.
Ich spüre vor Kälte kaum noch meine Glieder.
Vor Müdigkeit und Erschöpfung schliesse ich meine Augen.
Mein Körper kommt langsam zur Ruhe,
mein Atem ist wieder ruhig und gleichmäßig.
Doch das klopfen meines Herzens wird immer leiser.
Ich konzentriere mich auf die Stille...
Ich hoffe auf irgendein Geräusch.
Irgendetwas wird doch zu hören sein..
Wenigstens Geräusche von Außen, ..
Doch ich kann nichts wahrnehmen.
Noch einmal atme ich tief ein
bevor ich dass bewusstsein verliere.....[...]
©Maron, 15.06.2005


Ein grelles Licht...
Langsam öffne ich wieder meine Augen..
Meine Hände...
sie sind plötzlich nicht mehr zusammengebunden..
Sie liegen frei auf meinem Bauch.
Ich scheine auf einem weichen Bett zu liegen.
Eine blau-gelbe Decke liegt über mir und verdeckt meinen Körper.
Zwei Arme liegen um meine Taille,
sie halten mich beschützend und gefühlvoll fest.
Ich drehe mich zu der Person hinter mir um und blicke in ein mir vertrautes Gesicht.
Er scheint zu schlafen.
Mit meinem Zeigefinger erkundige ich sein Gesicht.
Ich streiche sanft über seine Stirn,
die Nase hinab und fahre mit dem Finger sanft über seine weichen Lippen.
Leicht berühre ich seine Wange...
Seine Wimpern beginnen ein wenig zu zittern und er öffnet seine Augen.
Er blickt mich tief an.
Ich wollte schon meine Hand aus seinem Gesicht nehmen,
da nimmt er meine Hand mit der seinen und drückt sie fest an seine Wange.
Ich blicke ihn erstaunt an.
Kurz schliesst er seine Augen
und schmiegt sich an meine Hand.
Doch dann öffnet er sie wieder und lächelt mich an.
Dieses Lächeln.
Es löst etwas in mir aus.
Mir wird ganz warm.
Auf meinem Mund zeichnet sich ein Lächeln ab.
Alle Angst, aller Schmerz, alles Dunkle gerät in diesem Augenblick in Vergessenheit.
Mit einem mal umarme ich ihn fest.
Ich drücke ihn ganz nah an mich.
Unsere Körper schmiegen sich nah aneinenader und ich spüre seine Wärme,
die auf mich übergeht.
Dieses Gefühl von Wärme,
Vertrauen und von Zärtlichkeit.
Alle Angst ist verschwunden..
nur noch das Gefühl Geborgenheit zu haben.
Nur noch das Gefühl Glücklich zu sein ist in mir.
Ich halte ihn noch etwas fester.
Am liebsten würde ich ewig so verweilen.
Schmiege mich noch mehr an ihn...
will ihn nicht mehr los lassen.
Dann blicke ich auf,
sehe in sein Gesicht.
Er lächelt immernoch.
Seine Augen haben etwas warmes,
sie geben Liebe wieder.
Ich bin glücklich.
Doch....für wie lange?
Sein Lächeln verformt sich zu einem grinsen.
Er hält mich fest und rollt mit mir auf dem Bett gerum.
Er lacht.
Ich fühle mich so wohl und lache mit ihm.
Wir tollen eine Weile auf dem Bett herum.
Dann hält er inne und sieht mich wieder an.
Sein Blick verfestigt sich in dem meinen.
Er berührt mit seiner Hand sanft meine Wange.
Meine Gesichtszüge versteifen sich...
Aber nicht so, als wäre ich angespannt... nein..
Im Gegenteil. Mein Gesicht ist vollkommen entspannt,
jedoch zeichnen sich ernste Gesichtszüge ab.
Für mcih zählt nur noch das Hier und Jetzt.
Unsere Blicke treffen sich,
sie scheinen sich gegenseitig magisch anzuziehen.
Ganz langsam bewegen sich unsere Münder aufeinander zu.
Unsere Lippen berühren sich...
Ich spüre seine weichen Lippen auf meinen...
Ich genieße es.
Es ist so schön. Ich will das die Zeit stehen bleibt.
Ich fühle mich so unglaublich wohl.
Wir beide schliessen unsere Augen.
Der Kuss ist zärtlich, sanft aber auch eindringlich.
Ich weiß genau was er will.
Und ich weiß, was ich will.
Ich will ihn.
Der Kuss wird intensiver und etwas stärker.
Seine Hand streichelt zärtlich über meinen Oberarm und meine Hände liegen um seine Taille.
Sanft streichel ich seinen Rücken und spüre immernoch diese wohltuende Wärme die von ihm ausgeht.
Der Kuss vertieft sich...
Ich lasse mich fallen...
Fallen in ein Meer voller Gefühle..
Ein Meer voller wunderschöner Gefühle,
solche nach denen ich mich schon so lange sehnte.
Plötzlich hält er erneut inne.
Ich blicke ihn an.
Was ist nun los?
Alles ist doch so wunderbar,
alles ist so, wie ich es schon so lange vermisst habe.
Er umklammert mich und rollt erneut mit mir auf dem Bett herum.
Jedoch je näher wir der Bettkannte kommen,
umso lockerer wird sein Griff.
Er wird mich los lassen...
Nein...bitte.
Nicht los lassen.
Lass mich nicht alleine.
Lass mich nicht los.
Halt mich bitte fest.
Doch sein Griff wird immer leichter...
Ich sehe ihn ... und ich sehe die Bettkante..
Nun merke ich wie er los lässt...
Behalte mich bei dir...
du kannst mich jetzt nicht fallen lassen..
BITTE!
Doch genau das geschieht.
Ich falle vom Bett herunter.
Ein stechender Schmerz durchfährt mich.
Ich bin hart gelandet.
Mein Kopf dröhnt,
und nun blicke ich wieder in diese elende Dunkelheit.
Ich liege wieder auf dem Steinboden.
Es war ein Traum...
...nur ein Traum.
Dabei war er so real...
Ich dache wirklich mein Traum wäre Realität.
Ich dachte er wäre die Wirklichkeit.
Es ist eiskalt auf dem Boden und meine Glieder sind schon halb erfroren.
Meine Hände sind immernoch auf dem Rücken zusammengebunden,
meine Handgelenkt schmerzen durch die Striemen der Seile immernoch.
Die Angst ist wieder entfacht.
Mir wird bewusst dass ich wieder am Anfang bin.
DAS ist die Realität.
Was soll ich nur tun?
Wie komme ich hier raus...
aus dieser Kälte, dieser Dunkelheit und Einsamkeit...?
Wenn nicht durch dich?
Du hast mich fallen gelassen,
du hast mich einfach losgelassen...
Und nun?
Nun bin ich alleine.
Alleine in dem leeren kalten Raum.
Ich richte meinen Oberkörper auf.
Mein Rücken tut weh,
ich lag wohl schon zu lange auf dem harten, eisigen Steinboden.
Meine Gedanken werden langsam klarer.
Das Verwirrende verschwindet...
Dennoch schmerzt es noch überall.
Sogar mein Herz schmerzt.
Alles schmerzt.
Und jetzt?
Ich weiß es nicht...
Ein erneuter Versuch zu schreien.
Doch meine Kehle ist immernoch zu trocken um einen Ton heraus zu bekommen.
Ich scheine das Spiel verloren zu haben..
"Das Spiel des Lebens".
Verloren...
Verloren indem ich dachte die Wirklichkeit,
nein, die Wahrheit wäre mein Traum.
Doch ich habe einen Traum gelebt und die Wirklichkeit verdrängt.
Ich merke wie heiße Tränen über mein kaltes Gesicht laufen.
Sie laufen meine Wange entlang, den Hals hinab...
Und ich weiß, dass ich keine Chance mehr habe.
Es ist Zeit aufzugeben,
es ist Zeit nicht mehr weiter zu kämpfen.
"Du hast verloren" hallt es in meinem Kopf.
Ich sinke auf den Boden zurück,
lege mich hin.
Ich lasse die Kälte überhand nehmen.
Überhand über mich,
und über meinen Körper...
Über meinen Körper, der nun leblos am Boden liegt.....

Written by, ©Maron, 26.10.2005



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